Mehrere Studien haben angedeutet, dass regelmäßige Bewegung nicht nur das Risiko senkt, an Brustkrebs zu erkranken, sondern auch bei einer Erkrankung die Therapienebenwirkungen reduzieren kann – das Wohlbefinden wird gesteigert und die körpereigene Abwehr gestärkt. Allerdings muss individuell entschieden werden, wann und wie körperliche Aktivität begleitend eingesetzt wird. Deshalb erstellen wir auf der Basis wissenschaftlich fundierter Tests für jede Patientin ein persönliches Bewegungskonzept, das Erkenntnisse moderner Bewegungswissenschaft mit den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin vereinigt. Verschiedene Bewegungsformen – drinnen und draußen, allein oder in der Gruppe – sowie eine individuelle Belastungsregulierung sorgen für optimale Effekte. Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit werden kontinuierlich verbessert, zum Beispiel durch Gyrotonic® und Gyrokinesis®.

Die Grundlage hierfür legte Juliu Horvath, ein ehemaliger Profitänzer in den USA.
Eine Wirbelsäulenverletzung beendete abrupt seine Tanzkarriere. Um seine körperliche Fitness wieder herzustellen, schuf er Gyrotonic® und Gyrokinesis® aus Elementen in Yoga, Tanz, Gymnastik und Tai Chi. Im Gyrotonic® werden durch kreisförmige, fließende Bewegungen an speziellen Geräten Muskel- und Organgruppen in ihrer Gesamtheit angesprochen. Besonders Blockaden der Brust- und Halswirbelsäule, wie sie häufig nach Brustoperationen beobachtet werden, können zuverlässig gelöst werden. Diese Übungen finden in Einzelsitzungen statt. In der Gruppe wird dagegen Gyrokinesis® durchgeführt und kommt ohne Geräte aus. Auch hier führen ruhige, meditative Bewegungsmuster zu einer Lockerung und gleichzeitigen Kräftigung des gesamten Organismus. Seele und Körper werden in Einklang gebracht.